Am 10. Februar 2016, gegen 9.00 Uhr Ortszeit starben in Donbass in Folge einer Busexplosion mindestens 4 Zivilisten. Ein weiterer Zivilist wurde dabei schwer verletzt.
Das Unglück ereignete sich auf dem aktuell von der ukrainischen Armee okkupierten Territorium, in der Nähe der Stadt Kurahowo (Grenzkontrollpunkt: Nowomihajlowka), die sich direkt an der Frontlinie befindet. Ein weißer VW-Bus mit zivilen Insassen war auf dem Weg aus Donezk nach Marjanka. Am Grenzkontrollpunkt hat der Busfahrer versucht, die Warteschlage zu umfahren, und begab sich dafür auf den Bordstein, wo es zu einer Minenexplosion kam.
Die offizielle Donezker Nachrichtenagentur (DAN) meldete am frühen Morgen:
«Heute gegen 09.00 Uhr, wurde am ukrainischen Blockposten ein Bus mit zivilen Insassen in Folge einer Minenexplosion in die Luft gesprengt.»
2 Insassen des Buses, von dem kaum etwas übrig geblieben ist, starben direkt vor Ort. Aber auch eine Frau, die auf der Straße eine Zigarette geraucht hat, sowie ein Fahrer eines weiteren PKW’s, welcher sich in der unmittelbaren Nähe des Unglücksorts befand.
Die Repräsentanten der Volksrepublik Donezk weisen regelmäßig daraufhin, dass die ukrainischen Truppen sowohl zivile Gebiete, die sich aktuell unter ihrer Kontrolle befindet, als auch die Blockposten-Umgebung verminen. Allein im Laufe des letzten Jahres starben aus diesem Grunde bereits dutzende unschuldige Zivilisten von Donbass. Darunter auch viele Kinder.
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