Enttarnter Islamist war Porno-Darsteller

 
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7 декабря
10:37

Enttarnter Islamist war Porno-Darsteller

Das bizarre Leben des Mannes, der beim Bundesamt für Verfassungsschutz als Islamist enttarnt wurde. Nicht nur, dass der gebürtige Spanier (verheiratet, vier Kinder) vor etwa zwei Jahren zum Islam konvertierte und sich mit dem Ziel, seinen Glaubensbrüdern zu helfen, beim Verfassungsschutz einschlich.
Es gibt noch eine weitere pikante Seite des früheren Bankangestellten. Wie BILD erfuhr, soll der Mann sogar in Schwulen-Pornos mitgewirkt haben.
Als die Ermittler am 16. November die Wohnräume von Roque M. (51) in Tönisvorst durchsuchten, fanden sie nicht nur Beweise für den Verrat von Dienstgeheimnissen, sondern offenbar auch pornographisches Material, auf dem M. als Darsteller zu sehen war.

Da die Filme nicht strafrechtlich relevant sind, bleiben sie eine bizarre Randnotiz in dem Fall, der ohnehin schon fassungslos macht.
Wie die Washington Post – die zuerst über den Fall berichtete –schrieb, soll Roque M. als Pornodarsteller dasselbe Pseudonym benutzt haben, mit dem er später islamistische Chatgespräche führte.

Roque M. wurde offenbar heimlich und ohne Wissen seiner Familie von den Islamisten radikalisiert. Eine Rolle könnte dabei der kürzlich in Hildesheim verhaftete Ahmad Abdulaziz Abdullah A. (32, „Abu Walaa“) gespielt haben.
Denn: Ein Wohnsitz von „Abu Walaa“ war in Tönisvorst, nur gut einen Kilometer Fußweg von Roque M. und seiner Familie entfernt.
Gegen M. erging dann am 17. November Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten Verletzung von Dienstgeheimnissen und der versuchten Beteiligung an einem Verbrechen (geplanter Anschlag auf die Zentrale des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Köln-Chorweiler).

Seitdem sitzt er wegen Fluchtgefahr in U-Haft. Er soll in seiner Vernehmung behauptet haben, sofort nach Syrien auszureisen, wenn er auf freien Fuß kommen würde.
► Beim Bundesamt für Verfassungsschutz arbeitete Roque M. erst seit April 2016, war Mitglied einer Observations-Einheit. Vorher war er unter anderem für eine Krefelder Bank als Marketingmitarbeiter tätig.
Laut Staatsanwaltschaft wird ihm vorgeworfen, „Gleichgesinnten Zugang zum Bundesamt für Verfassungsschutz für eine Gewalttat gegen ‚Ungläubige‘ zu ermöglichen, da dies ‚sicher im Sinne Allahs‘ sei und er ‚zu allem bereit sei, um den Brüdern zu helfen‘“. Er hat ein Teilgeständnis abgelegt.

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